Am vergangenen Sonntag gastierte die Reserve des Lüneburger SV II am Jelmstorfer Aubruchsweg. Wie in der vergangenen Woche begann der SVJ verheißungsvoll. Doch individuelle Fehler machten den guten Start zu Nichte. Der LSV hatte bei seinen Toren leichtes Spiel. Fehlpässe im Aufbauspiel, das ist die Aussage für 5 der 6 Gegentore. Zur Halbzeit stand es 0:2, obwohl die ersten gefährlichen Angriffe von Jelmstorf kamen. Janne Petsch schoss mit zu viel Kraft die Hereingabe von Louis Fabel ab (10.). Hier hätte es bereits 1:0 stehen müssen. Im Gegenzug dann das 0:1 (26.) aufgrund eines Zuordnungsproblems. Kurz vor der Pause fiel nach einem Ballverlust über die Außenposition das 0:2 (39.).
In der Halbzeit war die Mannschaft heiß, das Spiel wie in Erbstorf zu drehen, doch ein Ballverlust im Aufbau erlegte den SVJ in der 46. Minute – 0:3. Ein Aufbäumen fiel verdammt schwer. 25 Minuten liefen die Jelmstorfer wie traumatisiert herum, was das Ergebnis in die Höhe schnellen ließ. Am Ende ein klarer und verdienter Sieg gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner. Nun kommen die Wochen der Wahrheit. Im letzten Spiel vor der Osterpause ist der SVJ zu Gast beim SV Karze (So., 15 Uhr), gegen den man in der Hinserie den damals ersten Saisonsieg (5:2) feiern konnte.
SV Jelmstorf – Lüneburger SV II 0:6 (0:2)
Tore: 0:1, 0:6 El-Zein (26., 83.), 0:2, 0:5 Strege (39.,59.), 0:3 Rajab Bacha (46.), 0:4 Pundt (49.)
Aufstellung: Mathis – Noeske, Draeger, Barrenschee, Bohr – Oelze – Muth, Fabel, Gläsel, Petsch – K. Konwer
Einwechselspieler: Schmiedekind, Licht, P. Krug, Döhrmann, Baldig
Außerdem im Aufgebot: Morina