Jelmstorf schlittert dem Abstieg entgegen

Von Sascha Konwer

In dem ersten der drei wichtigen Spiele gegen den Abstieg setzte es eine verdiente 4:0-Niederlage gegen den SV Karze. Alles was man sich vorgenommen hat, wurde stattdessen vom Gegner umgesetzt. Kampf und Einsatz fehlten der Jelmstorfer Mannschaft, die den Gegner schalten und walten ließ. Dabei kam auch Pech hinzu. Das 1:0 wäre eigentlich geklärt gewesen, doch ein Tritt über den Ball sorgte wieder für die Torchance und der Ball wurde aus kurzer Distanz ins Tor geschoben (8.). Auf Seiten des SVJ feierten Dennis Behr und Justin Henne derweil ihr (Startelf-)Debüt. In der 21. Minute erhöhten die Karzer auf 2:0. Ein Handelfmeter wurde im Nachschuss verwandelt, nachdem Roy Draeger den Ball mit dem Rücken zum Schuss an den Arm bekam. Ein sehr zweifelhafter Elfmeter und zudem eine nicht nachvollziehbare Gelbe Karte. Mit dem Ergebnis ging es in die Kabine.

Man nahm sich viel vor in Halbzeit zwei und wurde mit einem weiteren Elfmeter (diesmal berechtigt) in der 52. Minute sowie einem direkt verwandelten Freistoß (56.) aus 16 Metern in die Schranken gewiesen. Jelmstorf erspielte sich kaum Chancen. Ben Gläsel mit einer Doppelchance in der 74. Minute und Kilian Konwer mit einem Freistoß nur fünf Minuten später. Seinen Schuss holte der Karzer Keeper aus dem Knick. Ein klarer Elfmeter wird dem SVJ verweigert, aber das ist es leider, wenn man unten drin steckt, dann läuft alles gegen einen.

Zu allem Überfluss kommt noch hinzu, dass Artlenburg parallel gegen Neuhaus gewonnen hat. Somit hat der SVJ die rote Laterne übernommen. Nun hat der SVJ nach Ostern zwei Endspiele gegen Artlenburg und Thomasburg. Nur zwei Siege können die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Doch seit drei Spielen steht Jelmstorf ohne eigenen Treffer da. Es wird sehr schwer.

SV Karze – SV Jelmstorf 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 Hoffmann (8.), 2:0 Braun (21.), 3:0 Weilke (52./FE), 4:0 Herok (56.)

Aufstellung: Mathis – Licht, Draeger, Oelze, Döhrmann – Schmiedekind, Behr – Muth, Gläsel, Henne – K. Konwer

Einwechselspieler: Baldig, Hörner, P. Krug, Barrenschee, Otto

Außerdem im Aufgebot: Bohr